Introduction

2. Demokratie Konferenz im Rhein-Erft-Kreis

Am Donnerstag, dem 19. September 2018, fand die 2. Demokratie Konferenz für den Rhein-Erft-Kreis im Max Ernst Museum in Brühl statt. Ausrichter war das Aktionsbündnis für Demokratiestärkung und Antirassismus (a.d.a.), das auf Initiative des Rhein-Erft-Kreises und ASH-Sprungbrett e.V…

Teile diesen Beitrag!

2. Demokratie Konferenz im Rhein-Erft-Kreis

Pressemitteilung

Am Donnerstag, dem 19. September 2018, fand die 2. Demokratie Konferenz für den Rhein-Erft-Kreis im Max Ernst Museum in Brühl statt. Ausrichter war das Aktionsbündnis für Demokratiestärkung und Antirassismus (a.d.a.), das auf Initiative des Rhein-Erft-Kreises und ASH-Sprungbrett e.V. gegründet und durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ sowie das Landesprogramm „NRWeltoffen“ gefördert wird. Auf der Konferenz trafen sich etwa 60 Akteur*innen aus dem Bereich Politik und Verwaltung, Bildung und Erziehung sowie interessierte Bürger*innen und Initiativen, um sich zu informieren und auszutauschen.

Vielfältiges Programm

Die Konferenz begann mit Grußworten des Landrats Michael Kreuzberg und dem Bürgermeister der Stadt Brühl Dieter Freytag. Sie betonten beide die Wichtigkeit des Aktionsbündnisses und der 2. Demokratie Konferenz angesichts der zunehmenden Ausbreitung von menschenfeindlichem Gedankengut, rassistisch motivierten Straftaten und verbaler Hetze in die Mitte unserer Gesellschaft.

Den Auftakt zum inhaltlichen Teil machte der Publizist und politische Bildner Richard Gebhardt. In einer dezidierten Analyse stellte er die Ideologie und Akteure der so genannten „Neuen“ Rechten dar.

Im zweiten Fachvortrag der Veranstaltung befasste sich Jan Rathje von der Amadeu-Antonio-Stiftung aus Berlin mit „Reichsbürgern“ die insbesondere die Behörden immer wieder vor große Herausforderungen stellen. Darüber hinaus verwies er auf die zahlreichen Schnittmengen zu Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.

Weiterentwicklung des Konzepts der „Partnerschaft für Demokratie“

Ein besonderes Augenmerk lag außerdem auf der Weiterentwicklung des Konzepts für die strategische Ausgestaltung der „Partnerschaft für Demokratie“. So bekräftigte der Geschäftsführer von ASH-Sprungbrett e.V. Julian Beywl: „Das strategische Konzept ist seit seiner Verabschiedung durch den Kreistag ein zentraler Baustein unserer Arbeit. Umso wichtiger ist es für dessen Realisierung und Weiterentwicklung in stetigem Austausch mit allen Beteiligten und potentiell Beteiligten zu stehen.“

Die Projektleiterin Katharina Dammer betonte, wie wichtig dabei vor allem die Aspekte der Sensibilisierung, Prävention und Bildung für viele Bürger*innen im Rhein-Erft-Kreis sind und dass die entsprechenden Angebote große und positive Resonanz finden: „In diesem Sinne werden wir weitermachen!“

Teile diesen Beitrag!