Aktionsbündnis für Demokratiestärkung und Antirassismus (a.d.a.)

Introduction

Erstes Regionaltreffen der Courage-Schulen im Rhein-Erft-Kreis

Erstes Regionaltreffen der Courage-Schulen im Rhein-Erft-Kreis

Erstes Regionaltreffen der Schulen im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Rhein-Erft-Kreis

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus trafen sich im Kreishaus in Bergheim Vertreter*innen aus sechs Schulen des Rhein-Erft-Kreises, die bereits Mitglieder im bundesweiten Netzwerk Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage sind, um sich kennenzlernen, auszutauschen und gemeinsam eine kreisweite Perspektive zu entwickeln. Eingeladen waren Schüler*innen und Lehrkräfte.

Die Veranstalter*innen freuten sich über die rege Teilnahme verschiedenster Schulformen – von einer Grundschule über Gymnasien, eine Förderschule, eine Realschule bis hin zum Berufskolleg war praktisch jede Schulform vertreten. „Sich gegen Rassismus und Diskriminierung zu positionieren, hat auch etwas mit der Vermittlung von Haltung und Werten zu tun. Dafür braucht es nicht immer besonders viel Lebenserfahrung. Wir sind froh, dass wir Schulen im Kreis haben, die diese Aufgabe im Rahmen des Netzwerks wahrnehmen.“, so Yvonne Rogoll vom Kommunalen Integrationszentrum, die seit kurzem die lokale Ansprechpartnerin für das Netzwerk im Rhein-Erft-Kreis ist. Personelle und fachliche Unterstützung erhält sie dabei vom Aktionsbündnis für Demokratiestärkung und Antirassismus (a.d.a.), das auf Initiative von ASH-Sprungbrett e.V. und dem Rhein-Erft-Kreis gegründet wurde und sowohl vom Land als auch vom Bund gefördert wird.

Die Teilnehmenden tauschten sich über vergangene, aktuelle und anstehende Projekte an ihren Schulen aus. So konnten sie von besonderen Herausforderungen bei der Umsetzung von Projekten gegen Rassismus und Diskriminierung berichten. Eine Gruppe von Schüler*innen freute sich, dass sie „viele neue Ideen bekommen haben, die sie jetzt an ihrer Schule einbringen können“.

Dieser ersten Veranstaltung im Rhein-Erft-Kreis sollen weitere Treffen mit dem Ziel einer intensiveren regionalen Zusammenarbeit folgen, um voneinander zu lernen und perspektivisch gemeinsame Aktionen zu planen und so ein starkes Zeichen gegen Rassismus und für Zivilcourage zu setzen.

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